Griss diskutierte in St. Pölten mit Sonnentor und Bärnstein

23. August 2019

"Wir müssen uns damit anfreunden, dass das Leben risikoreich ist, wir aber nicht jede potenzielle Gefahr mit einer neuen Verordnung bannen können“

Für einen Bürokratieabbau und steuerliche Erleichterungen für Unternehmen, die sich am Gemeinwohl orientieren, hat Irmgard Griss beim Salongespräch in St. Pölten plädiert. Im Museum Niederösterreich hat sie mit Sonnentor-GF Manuela Raidl-Zeller und Bärnstein-Gründer Lukas Renz darüber diskutiert, wie Markt und Moral zusammenpassen. Dabei ist dem Publikum ein Einblick in die Philosophie beider Unternehmen gewährt worden. Griss hat derweil gefordert, über Rahmenbedingungen zu diskutieren, die einen ethischen Umgang in Unternehmen garantieren. „Wir müssen Anreize für mehr Nachhaltigkeit, Wertschätzung und das Denken in Kreisläufen schaffen. Die Politik muss sicherstellen, dass den Jungunternehmen der Vorschriftendschungel nicht zum Verhängnis wird. Und wir müssen uns damit anfreunden, dass das Leben risikoreich ist, wir aber nicht jede potenzielle Gefahr mit einer neuen Verordnung bannen können“, so Griss.

Bereits am Vormittag hatte Griss zum Tischgespräch ins Cafe Emmi in die St. Pöltener Innenstadt geladen. Beide Veranstaltungen waren Teil der Gesprächsreihe WeitBLICK, mit der Griss derzeit durch Städte in ganz Österreich tourt. Moderiert wurde das Event von Landessprecherin und Lab-Präsidentin Indra Collini.