NEOS: Teststrategie im Tourismus ist reine PR-Show und schadet den Betrieben

07. August 2020

Collini: „Ministerin Köstinger setzt mit ihrem Vorgehen das Vertrauen in den Niederösterreich-Tourismus aufs Spiel.“

Scharfe Kritik übt NEOS-Landessprecherin Indra Collini an der Abwicklung der Teststrategie „Sichere Gastfreundschaft“ in Niederösterreich. Laut der Tageszeitung derStandard werden die Testungen nämlich weder flächendeckend noch regelmäßig vorgenommen. Darüber hinaus seien Gütesiegel trotz wochenlang ausbleibender Tests vergeben worden. 

Das ist keine Teststrategie, sondern gar nichts. Und selbst dieses türkise ‚Gar nichts‘ wird nun vom niederösterreichischen Spartenobmann Mario Pulker und weiteren Wirtschaftskammerfunktionären torpediert. Dass diese bewusst nicht mitmachen oder gar nicht wissen, ob ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getestet sind, spricht nicht für Ministerin Köstinger. Letzten Endes schadet diese inszenierte Sicherheit den Tourismusbetrieben und der Niederösterreichischen Wirtschaft gleichermaßen. Das Vertrauen der Gäste gewinnt man so jedenfalls nicht“, so Collini. 

Die NEOS-Landessprecherin schlägt vor, Unternehmen durch einen Krisenstab stärker unter die Arme zu greifen – „etwa dann, wenn es um Abläufe nach einem positiven Testfall oder um die Kommunikation geht.“ Darüber hinaus müsse die Abwicklung des Testprogramms in die Hände einer Kommission, die die Zielerreichung laufend überprüft. Die Kammermitgliedschaft dürfe zudem kein Kriterium sein. „Die Tatsache, dass nur WKO-Mitglieder getestet werden und alle anderen wie etwa Jugendherbergen keinen Anspruch darauf haben, ist absurd. Sie zeigt aber auch, dass Tourismusministerin Köstinger zwar gut im Ankündigen von PR-Aktionen, aber keine Praktikerin ist. Mit der Umsetzung der Strategie ist sie heillos überfordert.“