NEOS NÖ: Neuer Anlauf bei Bedarfsmeldung für Kindergartenplätze

19. June 2020

Collini: „Sicherstellen, dass nach der Verunsicherung um Arbeitsnachweise keine Eltern zurückgelassen werden.“

NEOS-Landessprecherin Indra Collini begrüßt, dass die Verantwortlichen auf die NEOS Kritik reagiert haben und der Beschäftigungsnachweis für Eltern bei der Kinderbetreuung entfällt. Allerdings müsse nun auch die Eltern in den betroffenen Gemeinden – von Tulln bis Teesdorf – über die Änderung informiert werden. „Viele Eltern sind sich nicht darüber im Klaren, dass sich die Lage zu ihren Gunsten geändert hat und eine Betreuung auch aus Gründen abseits der beruflichen Tätigkeit möglich ist. Sie müssen die Chance bekommen, einen möglichen Bedarf in ihren Familien geltend zu machen“, so Collini.

„Mir ist es wichtig, dass wir hier möglichst niemanden zurücklassen und unkompliziert helfen. Denn die Herausforderungen für Familien sind nach Corona nicht weniger geworden. Viele Eltern haben ihre Jobs verloren, andere haben Familienangehörige zuhause zu betreuen oder während des Lockdowns ihren Urlaub verbraucht. Da ist es ein Gebot der Stunde, den Betroffenen rasch und unbürokratisch unter die Arme zu greifen“, wie Collini weiter ausführt.

Darüber hinaus müsse sichergestellt werden, dass die bereits eingereichten Beschäftigungsnachweise vernichtet werden. „Es wundert mich schon, wenn sich das Land in so ziemlich allen Bereichen vor mehr Transparenz wehrt, die Gemeinden aber angehalten werden, bei Eltern berufliche Daten zu erheben. Der Datenschutz gilt auch für die Eltern im Land. Es gibt deshalb keinen Grund, warum die Gemeinde wissen muss, wo ihre Bürgerinnen und Bürger arbeiten.“